Filme News Projekt Mitmachen Kontakt Spenden
Team Zirkuläres Bauen - Gemeinsam Zukunft Bauen!
gesellschaft, zukunftsstadt, wirtschaft
Bauen im Kreislauf, Zirkuläres Bauen, Zirkuläres Wirtschaften, Wiederverwenden, Weiterverwerten, Baustoffe
Regie/Produktion/Kamera: Susanne Hörenz, 3. Etage Filmproduktion

KREISLAUF des BAUENS - eine Idee, so einfach und so vernünftig und doch so weit von unserer Bau-Wirklichkeit entfernt. Unsere Stadt ist ein Baumateriallager, das nicht genutzt wird. Gebäude werden abgerissen und der Abbruch als Müll deklariert. Der Einsatz von Primärrohstoffen muss radikal reduziert und die Müllproduktion durch die Baubranche eingedämmt werden. Wir brauchen dringend zirkuläre Wirtschaftsweisen, um unsere planetaren Grenzen zu respektieren.

Wie baut man ein Haus richtig zurück? Welches alte und neue Wissen ist dafür nötig? Welche politischen und strukturellen Veränderungen braucht es, um ein Bauen im Kreislauf zu unterstützen. Mit u.a. diesen Fragen hat sich das Team Zirkuläres Bauen 2021 in Dresden beschäftigt.

www.teamzirkulaeresbauen.de

Globales Nachhaltigkeitsziel "9 Industrie Innovation und Infrastruktur"
Aktuell ist die Baubranche noch weit weg von einem konsequenten Kreislaufdenken. Viele Bauvorhaben sind vor allem an den Gewinninteressen einzelner gesellschaftlicher Gruppen ausgerichtet und stellen das Bauen mit industriell gefertigten Massenprodukten nicht in Frage. Bauabfälle werden zwar aktuell zu großen Teilen verwertet, jedoch überwiegend in Form von Downcycling. Von Seiten der Politik fehlen bisher Regularien und Anreize für eine Kreislaufwirtschaft im Baubereich. Dass die Erkenntnisse der Forschung zwar da sind und weiterwachsen, aber in der Praxis kaum umgesetzt werden, muss sich ändern.
Globales Nachhaltigkeitsziel "11 Nachhaltige Städte und Gemeinden"
Wir brauchen ein zukunftsfähiges, neues Verständnis von Material, sodass Städte und Regionen sich zukünftig stärker aus sich selbst heraus regenerieren können. Die Idee des Zirkulären Bauens trägt zusätzlich dazu bei, das im kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes – als auch der Herstellung und Errichtung, als auch dem Abbruch große Mengen von „Grauer Energie“ eingespart und globale begrenzte Rohstoffvorkommen, z.B. von Sand und Kies, nicht weiter so stark belastet werden. Damit könnte man die derzeit fatalen Folgen für Menschen und Umwelt, vor allem im globalen Süden, eingedämmt werden.