[NEWS] Rückblick Filmpremieren 2019

Die neuen Stories of Change Filme feierten am 01. Oktober 2019 im Rahmen des 11. Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung ihre Premiere im Filmtheater Schauburg Dresden. Dieses Jahr begrüßten wir 360 Leute und füllten damit nicht nur den großen Kinosaal sondern auch den Vorplatz mit Fahrrädern.

Der Film über die Dresdner Fridays for Future Bewegung zeigte zum Einstieg, wie essentiell es ist, jetzt zu handeln und gesellschaftliche Diskurse mitzugestalten. Die im Anschluss folgenden Filmporträts zeigen eine Vielzahl von Möglichkeiten den gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten.

Getränkekollektiv Kolle-Mate: „Um den eigenen Durst zu löschen, braucht es eigentlich nur Wasser“

Vor allem unser heutiges Wirtschaftssystem ist Grundlage für viele ökologische und sozialen Probleme. Die Stories of Change Gruppe in Dresden suchte daher auch dieses Jahr in der Wirtschaft nach Vorbildern des Wandels. Mit dem Getränke-Kollektiv „Kolle-Mate“, dem IT-Unternhemen „Ostec“ und dem Null-Müll Versuch des Cafés „Wilde Flora“ spiegeln die Porträts eine bunte Mischung aus sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit wider. Themen wie Holakratie, kollektives Arbeiten, Transportwege, Fairer Handel und Müllvermeidung regen nicht nur Konsument*innen, sondern auch andere Unternehmer*innen zum Nachdenken an.

Das Projekt Stories of Change erweitert seinen geografischen Horizont und porträtiert im Rahmen von den Filmworkshops mit Sebastian Linda lokale Geschichten in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit dabei das „Kulturhauptstädtla“ in Nürnberg, Bayern, als ein beispielloses Vorbild für partizipative Stadtentwicklung sowie das Filmporträt über die Gemeinde Cölbe, die sich im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf mit ihren Bürgerinnen und Bürger auf den Weg machen klimafreundliches Verhalten im Alltag zu integrieren.

Das anschließende „Come-together“ im Foyer des Filmtheaters Schauburg ermöglichte es Akteure, Filmschaffende, Interessierte sowie altbekannte und neue Gesichter zusammenzubringen.

Fotografin: Katharina Grottker

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